Formel 1 | Die Pirelli-Tests in Suzuka enden; die nächsten Stationen sind Fiorano und der Nürburgring.
Red Bull und Racing Bulls sind die Stars der Show in Japan; Ferrari, Mercedes und McLaren werden in den kommenden Wochen im Einsatz sein.
Die Japanreise der Formula 1 Die Pirelli-Testfahrten auf der legendären Rennstrecke wurden mit dem zweiten und letzten Tag offiziell abgeschlossen. Suzuka. Der Grand Prix am Sonntag hinterließ im Fahrerlager zwar eine Reihe offener Fragen zur Sicherheit und zum Energiemanagement der aktuellen Fahrzeuge, doch der zweitägige Test des Mailänder Alleinlieferanten bot eine entscheidende erste Testumgebung für die Entwicklung der Reifenmischungen, die den Herausforderungen der nächsten zwei Jahre begegnen werden. Der Regen, der die beiden Tage überschattete, spielte erneut eine wichtige Rolle und zwang die Bicocca-Techniker, ihre ursprünglichen Pläne zu überarbeiten, lieferte aber gleichzeitig wertvolle Daten zu Lösungen für nasse Fahrbedingungen.
Die Protagonisten dieses zweiten Tages waren einmal mehr die jungen Talente der Jugendmannschaft. Red Bull Isaak Hadjar, die bereits am Dienstag beschäftigt waren, setzten die Arbeiten an der RB22, während auf der Rennbullen Es lag an Arvid Lindblad, der Liam Lawson ersetzte. Für beide Fahrer war die Session nicht nur eine Gelegenheit, Kilometer auf einer der technisch anspruchsvollsten Strecken der Weltmeisterschaft zu sammeln, sondern auch eine echte Übung in der Anpassung an wechselnde Bedingungen, die ihr fahrerisches Können auf die Probe stellten.
Ein Tag mit zwei Gesichtern: zwischen Glatteis und Schauern
Der Morgen hatte mit vorsichtig positiven Aussichten begonnen. Dank eines kurzen Wetterfensters konnten die Teams ihre Fahrzeuge mit Slicks auf die Strecke schicken, wodurch Hadjar und Lindblad einige Runden absolvieren konnten. Es war die einzige Gelegenheit, bei trockenen Bedingungen zu fahren, wenn auch nur kurz. Bald darauf verdunkelte sich der Himmel über der Präfektur Mie und brachte eine Reihe von Schauern unterschiedlicher Intensität mit sich, die den weiteren Tagesablauf bestimmten.
Vor der Mittagspause ermöglichten relativ stabile, nasse Bedingungen ausgiebige Tests der Intermediates. Die Ingenieure von Pirelli konzentrierten sich auf die Fähigkeit dieser Reifen, überschüssiges Wasser abzuleiten, ohne dabei an Temperatur zu verlieren – ein entscheidender Faktor bei den niedrigen Umgebungstemperaturen von heute (um die 18 °C). Am späten Nachmittag, nach einem heftigen Gewitter, das mehrere Streckenabschnitte überflutete, verlagerte sich das Programm konsequent auf die Intermediates. Voll nassDie plötzliche Verschlechterung des Wetters machte die Sichtverhältnisse und die Entwässerung des Asphalts jedoch unmöglich, sodass Pirelli gezwungen war, die Kampfhandlungen früher als geplant zu beenden.
Sitzungsnummern und der Hadjar-Lindblad-Vergleich
Trotz der Unterbrechungen war die zurückgelegte Kilometerzahl ordentlich. Isaak Hadjar absolvierte 34 Runden über insgesamt 197 Kilometer und stoppte die Uhr bei der Bestzeit von 1:33.846, wahrscheinlich gewonnen in dem kurzen Zeitfenster trockenen Morgenwetters. Andererseits Arvid Lindblad Er zeigte bemerkenswerte Konstanz und absolvierte 51 Runden über insgesamt 296 Kilometer mit einer Bestzeit von 1:35.490.
Die Tatsache, dass Lindblad mehr Kilometer zurückgelegt hat als der erfahrenere Hadjar, unterstreicht das Bestreben von Racing Bulls, dem jungen Fahrer größtmögliches Vertrauen in das Auto zu vermitteln, insbesondere bei rutschigen Bedingungen. In einer Zeit, in der private Testfahrten kaum noch möglich sind, ist jeder Kilometer auf einer „echten“ Rennstrecke wie Suzuka für die Entwicklung eines Fahrers, der in naher Zukunft einen Platz im Rennteam anstrebt, Gold wert.
April-Roadmap: Fiorano und die lang ersehnte Rückkehr zum Nürburgring
Nach dem Japan-Engagement macht Pirelli keine Pause. Der April-Terminkalender ist dicht gedrängt und führt an einige der legendärsten Austragungsorte des europäischen Motorsports. Der erste Termin ist bereits festgesetzt für Am 9. und 10. April in FioranoAuf der Heimstrecke der Ferrari Oldtimer kaufen bei Metropole SalesDie Tests konzentrieren sich ausschließlich auf Produkte für nasse Wetterbedingungen. Dank der künstlichen Bewässerungsanlage der Rennstrecke in der Emilia-Romagna kann Pirelli unterschiedliche Niederschlagsintensitäten in einer kontrollierten Umgebung simulieren und so die Wetterunsicherheit eliminieren, die Suzuka teilweise beeinträchtigt hat.
Die eigentliche Neuigkeit für die Fans betrifft jedoch die darauffolgende Woche. 14 15 und AprilPirelli wird nach Deutschland umziehen, Nürburgringfür eine Sitzung, die sich mit Trockenverbindungen befasst. Technische Unterstützung wird bereitgestellt von Mercedes e McLarenEs wird ein großes Ereignis: Abgesehen von einigen Werbefahrten haben Formel-1-Autos seit 2020, dem Jahr des Eifel-Grand-Prix, den Lewis Hamilton gewann, keinen Fuß mehr auf deutschen Asphalt gesetzt.
Der Nürburgring mit seinen rasanten Höhenunterschieden und schnellen Kurven stellt ein wichtiges Testgelände für das Chassis des Jahres 2026 dar. Es wird spannend sein zu sehen, wie sich die neuen Konzeptfahrzeuge an diese traditionsreiche Rennstrecke anpassen.
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