F1 | Herbert: „Horner bei Ferrari? Er würde die nötigen Mitarbeiter anziehen, um zu gewinnen.“
„Ferrari wünscht sich jemanden, der die Marke an die großartigen Erfolge mit Schumacher anknüpfen kann“, betonte der englische Kommentator.
Johnny Herbert hat keine Zweifel. Für den ehemaligen englischen Rennfahrer und heutigen Experten gibt es nur eine Person, die Ferrari zu den glorreichen Zeiten der Schumacher-Ära zurückführen kann: Christian Horner.
Der britische Manager, der nach einer sehr langen Zeit bei Red Bull, wo er seit seinem Wechsel zum anglo-österreichischen Team eine Schlüsselrolle spielte, derzeit auf dem Markt ist, wäre die ideale Besetzung, falls es für das Team mit dem springenden Pferd weiterhin schlecht laufen sollte.
Ferrari, das im vergangenen Sommer den Vertrag mit Frédéric Vasseur verlängerte, erlebte eine enttäuschende Saison 2025 und belegte in der Konstrukteurs-WM hinter McLaren, Mercedes und Red Bull den vierten Platz, ohne in den 24 Rennen einen Sieg erringen zu können. Dies ist ein deutlicher Rückschritt für Maranello, das nur zwölf Monate zuvor noch mit dem Team aus Woking um die Konstrukteurs-WM kämpfte.
Und so stellt das Jahr 2026 und die damit einhergehende Einführung des neuen technischen Reglements eine große Chance für Ferrari dar, wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden.
„Ich glaube, es gibt derzeit keine freien Plätze bis zum Saisonstart“, sagte Herbert gegenüber talkSPORT. „Vielleicht bestünde die Möglichkeit, mit einem Team zusammenzuarbeiten, das im Falle von Problemen im nächsten Jahr einen Wechsel benötigt. Das wäre meiner Meinung nach entscheidend.“
Herbert fügte hinzu: „Jedes Team, beispielsweise Ferrari. Sie befinden sich nicht in einer Position, in der sie um Rennsiege und vor allem um die Weltmeisterschaft kämpfen. Vielleicht ist dies eine Situation, die für Ferrari und Christian interessant sein könnte, denn Ferrari sucht in erster Linie jemanden, der sie zu den großartigen Erfolgen zurückführen kann, die wir beispielsweise mit Michael Schumacher erlebt haben. Das haben wir schon lange nicht mehr gesehen. Und wäre Christian für diese Rolle geeignet?“
Der ehemalige englische Rennfahrer führte seine Analyse fort: „Christian wäre genau der Richtige, um die passenden Mitarbeiter zu gewinnen, die notwendig sind, um die Konstrukteursmeisterschaft, vor allem aber die Fahrermeisterschaft zu gewinnen. Deshalb wird es im nächsten Jahr entscheidend sein, herauszufinden, welche Teams eine kleine Veränderung benötigen.“
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