Formel 1 | Bester Rookie 2025: Marko wählt zu Hause und stimmt für Hadjar.
Helmut Marko hat klare Vorstellungen vom besten Rookie der letzten Formel-1-Weltmeisterschaft.
Formel 1 Hadjar Marko – Die Ermittlung des besten Rookies des Jahres 2025 gestaltet sich komplex, sowohl aufgrund der Vielfalt der technischen Gegebenheiten als auch der großen Talentdichte einer Generation, die von Beginn an überzeugende Leistungen gezeigt hat. Andrea Kimi Antonelli, Oliver Bearman, Isack Hadjar und Gabriel Bortoleto gingen ihr erstes Formel-1-Jahr mit Reife an, passten sich den sehr unterschiedlichen Autos an und meisterten den Druck des Aufstiegs, der oft mehrere Saisons der Eingewöhnung erfordert. Am wichtigsten ist jedoch, dass alle ihre Fähigkeit unter Beweis gestellt haben, sich in der Königsklasse zu behaupten. Die Rückkehr zu 22 Fahrern ab 2026 erweitert die Möglichkeiten und ermöglicht eine strukturiertere Entwicklungsplanung, wodurch die in den letzten Jahren übliche Enge reduziert wird.
Marko wählt Hadjar als Neuling
Zu den einflussreichsten Stimmen im Fahrerlager, die die Leistungen der Rookies analysieren, gehört Helmut Marko, der in seiner Kolumne für Speedweek Isack Hadjar als den überzeugendsten der Gruppe bezeichnete: „Hadjar ist, und nicht nur für mich, die Entdeckung der Saison. Er stünde in der Fahrerwertung sogar noch weiter oben, wenn er nicht in vier Rennen Probleme mit der Antriebseinheit gehabt hätte.“
Die Meinung des Red-Bull-Beraters überrascht nicht: Hadjar zeigte ein sofortiges Verständnis für das Auto und die Fähigkeit, die Leistung unter verschiedenen Bedingungen abzurufen – Eigenschaften, die im Team aus Faenza, das traditionell als technisches und organisatorisches Labor zur Beurteilung junger Fahrer dient, besonders geschätzt werden. Der interne Konflikt mit Liam Lawson flammte nach dem Großen Preis von Brasilien wieder auf, wo der Neuseeländer mit einer Einstoppstrategie den siebten Platz belegte.
Eine solide Leistung, die laut Marko jedoch nicht ausreicht, um die für 2026 erwartete Hierarchie zu verändern: „Lawson hat seinen Platz bei Racing Bull gefunden, aber seine Leistungen sind noch unbeständig. Wenn das Auto reibungslos läuft, ist Hadjar ein sicherer Kandidat für die Top 10, und das ist sehr vielversprechend für seine Zukunft.“ Markos Einschätzung sollte auch strategisch interpretiert werden: Red Bull befindet sich in einer internen Umstrukturierung, und die Wahl eines Teamkollegen an der Seite von Max Verstappen für den neuen technischen Zyklus ist von zentraler Bedeutung. Hadjar erfüllt hinsichtlich seiner Eigenschaften und seiner Herangehensweise Kriterien, die der österreichische Konzern langfristig für entscheidend hält.
Der Vergleich mit Lawson
Das Jahr 2025 hat jedoch ein klares Bild geliefert: Die neue Generation ist nicht in die Formel 1 gekommen, um eine Lücke zu füllen, sondern um eine echte Investition in die Technik darzustellen. Antonelli hat methodische Fortschritte gezeigt, Bearman hat in kritischen Situationen seine Klasse bewiesen, und Bortoleto hat seine Rolle als Rookie mit großer Konstanz ausgefüllt. Hadjar hat bisher einen kritischen Beobachter wie Marko am meisten beeindruckt. 2026 wird die erste echte Bewährungsprobe für ihre Entwicklung in einem völlig neuen Reglement sein. Ihre Fähigkeit, sich schnell anzupassen, wird ihren Wert weit mehr bestimmen als ihre Platzierung am Ende der Saison.
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