F1 | Herbert: „Verstappen wird sich nach anderen Teams umsehen, wenn Red Bull nicht konkurrenzfähig ist.“
„Er ist nicht da, um Zweiter zu werden. Seine Grundmentalität ist es, zu gewinnen“, betonte der ehemalige englische Rennfahrer.
2026 stellt für Red Bull eine besondere Herausforderung dar. Nicht nur wegen des neuen technischen Reglements, sondern auch wegen der Weiterentwicklung des Motors in Zusammenarbeit mit Ford. Aktuell ist Max Verstappen die unangefochtene Nummer eins im Team aus Milton Keynes. Der Niederländer wird auch in dieser neuen Ära am Steuer des britisch-österreichischen Wagens sitzen.
In diesem Zusammenhang betonte Johnny Herbert im Gespräch über die Zukunft des viermaligen Weltmeisters, dass 2026 für Verstappen persönlich ein entscheidendes Jahr für den weiteren Verlauf seiner Karriere darstellt. Alles hänge von der Leistung des neuen Red Bull ab, die – so die Meinung des britischen Kommentators – darüber entscheiden werde, ob Max beim Team aus Milton Keynes bleibe oder nicht.
„Er ist nicht in der Formel 1, um Zweiter zu werden, sondern um schneller als alle anderen zu sein, ganz klar, weil er die Arbeitsweise des Teams genau kennt“, sagte Herbert in einem Interview mit RacingNews365. „Aber im Grunde hängt alles vom Auto ab, mit dem er in die Saison startet: ob es das schnellste insgesamt ist, eines der schnellsten oder sehr, sehr nah an den anderen. Es kann auch von Strecke zu Strecke variieren.“
Herbert fuhr in seiner Rede fort: „Als Fahrer denkt man sich immer: Was verschafft mir in den nächsten zwei Jahren den Vorteil, meine nächste Weltmeisterschaft zu gewinnen? Das gelingt nur, wenn man ihm ein konkurrenzfähiges Auto zur Verfügung stellt. Aber konkurrenzfähig zu sein ist das eine, man muss Gegner wie beispielsweise Mercedes schlagen.“
Der ehemalige englische Rennfahrer fügte dann hinzu: „Wenn sie nicht gewinnen, wird er sich anderweitig umsehen, denn so verhalten sich Rennfahrer. Er ist nicht da, um Zweiter zu werden. Seine Grundmentalität ist es zu gewinnen, und wenn er nicht gewinnt, wird er sehr wütend.“
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