Formel 1 | Sainz: „Ich bereue nichts bei Williams. Das Projekt ist stark und ich blicke in die Zukunft.“
Carlos Sainz und seine Analyse des ersten Saisonteils mit Williams
Formel 1 Sainz Williams – Über ein Jahr ist seit der offiziellen Bekanntgabe des Wechsels von Carlos Sainz von Ferrari zu Williams vergangen. Nach 89 Rennen in Rot, 25 Podestplätzen und vier Siegen hat der gebürtige Madrider ein neues Kapitel seiner Karriere aufgeschlagen, sieht sich dort jedoch einer ganz anderen Realität gegenüber als in Maranello. Die Umstellung war nicht einfach: In der Sommerpause waren seine besten Ergebnisse 4 Punkte in der Gesamtwertung und zwei achte Plätze in Dschidda und Imola. Diese Leistung spiegelt zwar nicht seine ursprünglichen Ambitionen wider, stellt für Sainz jedoch erst den Anfang einer langfristigen Reise dar.
Die spanische Bilanz
Und genau in diesem Sinne zog die Nummer 55 in einem Interview mit Motorsport.com eine erste Bilanz seiner ersten Monate in Grove und bekräftigte, dass er seine Entscheidung nicht bereue: „Meine Hoffnung war, dass Williams 2025 ein solides Mittelfeldauto sein würde, mit dem ich um Punkte kämpfen kann, ohne am Ende des Feldes festzustecken. Andere Hoffnungen galten der Zukunft: 2026, 2027, 2028. Mein Gefühl und meine Hoffnung ist, dass wir in den kommenden Jahren um die Meisterschaft kämpfen können. Ich bereue meine Entscheidung nicht und bin hochmotiviert.“ Sainz betonte auch, dass die wahre Enttäuschung nicht die Leistung des Autos sei, sondern die Unfähigkeit, sein Potenzial in konkrete Ergebnisse umzusetzen: „2025 hat meine Erwartungen übertroffen, sowohl was die Leistung des Autos als auch die Leistungsfähigkeit des Teams angeht. Ich bin ruhig und entspannt. Die einzige Frustration sind die Ergebnisse, die nicht das Gefühl auf der Strecke widerspiegeln. Ich fühle mich konkurrenzfähig und schnell, aber bisher haben wir nur ein oder zwei von zwölf Gelegenheiten das Beste aus dem Wochenende gemacht, was angesichts meiner Erfahrung in der Formel 1 wirklich schlecht ist.“
Der Vergleich mit Albon
Der gebürtige Madrider analysierte abschließend seinen direkten Vergleich mit Alexander Albon, Williams' Schlüsselfigur: „Es wäre beunruhigender gewesen, jedes Wochenende drei oder vier Zehntel hinter Albon zu liegen, ohne mit seinem Tempo mithalten zu können. Stattdessen bin ich mal schneller, mal um die gleiche Zehntelsekunde, mal um eine Zehntelsekunde langsamer. Das bestätigt mir, dass ich ähnliche Ergebnisse wie er erzielen kann.“ Trotz eines schwierigen Starts ist Sainz zuversichtlich für die kommenden Saisons. Williams wird voraussichtlich vor 2026, wenn das neue technische Reglement in Kraft tritt, einen qualitativen Sprung machen. Für den gebürtigen Madrider bleibt die Gegenwart eine Herausforderung, aber das Grove-Projekt stellt eine ehrgeizige Herausforderung dar, auf der er seine Zukunft aufbauen kann.
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