Formel 1 | Großer Preis von China: Kimi Antonelli holt sich seine erste Pole-Position [ERGEBNISSE]
Laut Russell steht Ferrari in der zweiten Reihe.
Kimi Antonelli Er schrieb Geschichte. Er ist der jüngste Fahrer, der jemals die Pole-Position errungen hat. Der letzte italienische Fahrer, der von der Pole-Position startete, war Gianfranco Fisichella, der sich diese beim Großen Preis von Belgien in seinem letzten Rennen für Force India vor seinem Wechsel zu Ferrari sicherte. Antonelli fuhr mit 1:32.064 Minuten die schnellste Zeit auf dem Weg zur Pole-Position, vor seinem Teamkollegen George Russell, der aufgrund eines Problems mit seinem W17 lange Zeit an der Box verbringen musste.
Die Ferraris von Lewis Hamilton e Charles Leclerc wird aus der zweiten Reihe starten, gefolgt von den McLarens von Oscar Piastri und Lando Norris.
Pierre Gasly von Alpine fuhr die siebtschnellste Zeit, vor den Red Bulls von Max Verstappen und Isack Hadjar, während Oliver Bearman von Haas die Top 10 komplettierte.
Großer Preis von China: Pirellis Reifen- und Streckenanalyse
Am Wochenende in Shanghai findet der erste Sprint der Saison 2026 statt, der über 19 Runden angesetzt ist. Für die 5,451 km lange Strecke werden die Teams die Reifenmischungen C2, C3 und C4 verwenden, die bereits in den letzten beiden Jahren zum Einsatz kamen.
Der Shanghai International Circuit kombiniert schnelle und langsame Kurven mit zwei Hauptgeraden und insgesamt sechzehn Kurven und stellt somit sowohl die Reifen als auch das Energiemanagement der neuen Antriebseinheiten vor große Herausforderungen. Einige Kurven, wie beispielsweise 7 und 8, sind sehr schnell, während andere, wie die Kombination aus 1-3 und 6-14, anspruchsvolles Bremsen erfordern.
Die Strecke wurde im August 2024 neu asphaltiert, was die Haftung verbesserte und die Rundenzeiten verkürzte. Im letzten Jahr wiesen jedoch einige Fahrzeuge, insbesondere im Sprintrennen, Anzeichen von Graining an der Vorderachse auf. In diesem Jahr sollte die Strecke weiterhin guten Grip bieten und das Risiko von Graining verringern. Dies wird in den ersten freien Trainingssitzungen überprüft.
Zeitsimulationen deuten auf eine ähnliche Leistung wie im Vorjahr hin, obwohl die Fahrzeuge komplett neu sind. Dies lässt vermuten, dass das Energiezonenmanagement den Geschwindigkeitsunterschied zur vorherigen Generation ausgleichen wird.
Die neue Ära der Einsitzer: Energie, Wendigkeit und Sicherheit auf der Rennstrecke
Verbesserte Antriebseinheiten, leichtere Fahrzeuge und modernisierte Startprozeduren: 2026 bringt tiefgreifende Veränderungen im Formelsport, wo das Energiemanagement zum entscheidenden Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit wird.
Kompaktere und leichtere Einsitzer: Wie sich die Abmessungen verändern
Die neuen Fahrzeuge sind dank reduzierter Größe und geringerem Gewicht agiler und reaktionsschneller. Der Radstand wurde um 200 mm auf 3400 mm verkürzt, die Gesamtbreite um 100 mm auf 1900 mm reduziert. Auch der Unterboden ist um 150 mm schmaler, und das Mindestgewicht sank um 30 kg auf 768 kg.
Auch die Reifen wurden verändert: Die neuen Pirellis behalten die 18-Zoll-Felgen bei, aber die Vorderreifen sind 25 mm schmaler und die Hinterreifen 30 mm schmaler, was zu einer höheren Lenkpräzision beiträgt.
Batterien und Energie: Energie entscheidet das Rennen
Die eigentliche technische Neuerung betrifft die Antriebseinheiten. Die MGU-H, die Energie aus Abgasen zurückgewann, ist entfallen, während die Batterie eine zentrale Rolle übernommen hat und sich primär über das bremsengekoppelte System (MGU-K) auflädt. Das Ergebnis ist etwa die dreifache Leistung im Vergleich zu 2025.
Die Ingenieure konzentrierten sich bei der Entwicklung auf Effizienz und reduzierten Luftwiderstand auf den Geraden, während die Fahrzeuge in den Kurven 30–50 km/h langsamer sind. Der eigentliche Unterschied liegt jedoch in der Fähigkeit, die Batterie zu verwalten und aufzuladen, was entscheidend für die Aufrechterhaltung der Leistung während des gesamten Rennens ist.
Um die Akkulaufzeit zu maximieren, können Fahrer verschiedene Strategien anwenden: herkömmliches Bremsen, Teillast oder Vollgas. Bremsen allein reicht nicht aus: Hier kommen Lift-and-Coast- und Super-Clipping-Techniken zum Einsatz. Beim Lift-and-Coast-Verfahren wird der Fuß an strategischen Punkten vom Gaspedal genommen, wodurch Energie zurückgewonnen, das Fahrzeug aber abrupt abgebremst wird. Super-Clipping hingegen steuert die an die Räder abgegebene Kraft elektronisch und gewinnt Energie zurück, wenn der Akkustand unter 20 % fällt und bis etwa 35 % erreicht ist.
Nachhaltiger Treibstoff und sicherere Abflüge
Ab dieser Saison werden die Kraftwerke zu 99 % mit nachhaltigem Kraftstoff betrieben, ein wichtiger Schritt hin zu einer geringeren Umweltbelastung.
Auch beim Start gibt es Neuerungen. Während der Vorsaisontests traten Risiken auf, die durch zu langsame Anfahrten oder Abwürgen der Fahrzeuge beim Start entstanden. Die FIA führte daher eine Fünf-Sekunden-Warnung ein, die durch blaue Anzeigetafeln signalisiert wird, bevor die Startampel aufleuchtet. Dies soll eine optimale Turboaufladung und einen sicheren Start gewährleisten.
Großer Preis von China: Qualifikationsergebnisse

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