Formel 1 | Sainz krönt Leclerc: „Auf einer einzigen Runde ist er der Schnellste von allen.“

Laut Carlos Sainz ist Charles Leclerc am Samstagnachmittag der schnellste Fahrer in der Startaufstellung

Formel 1 | Sainz krönt Leclerc: „Auf einer einzigen Runde ist er der Schnellste von allen.“

Formel 1 Sainz Leclerc – Charles Leclerc gilt unter Experten weiterhin als einer der schnellsten Fahrer im Qualifying. Und die Zahlen belegen es: Bei 165 Grand Prix hat der Monegasse 27 Pole-Positions errungen, viele davon mit Autos, die auf dem Papier nicht einmal die erste Startreihe für sich beanspruchen konnten. Ein wahres Talent auf der fliegenden Runde, das selbst diejenigen erkannten, die schon einmal dicht auf den Fersen gegen ihn waren. Carlos Sainz, sein vierjähriger Teamkollege bei Ferrari, konnte sich bei den Samstags-Challenges direkt mit ihm messen und den Heimrekord mit 57:32 zugunsten der Nr. 16 abschließen.

Sainz‘ Worte: „Charles ist der Schnellste im Qualifying.“

Im Interview mit seinen Landsleuten bei COPE räumte Sainz sofort die Überlegenheit seines ehemaligen Teamkollegen im Qualifying ein: „Auf einer Runde ist Charles der schnellste Fahrer. Es wäre ein Kampf zwischen Charles und Lando Norris. Im Rennen ist es jedoch Max Verstappen.“ Der gebürtige Madrider versuchte damit, zwischen der Fähigkeit, aus einer einzigen Runde die maximale Leistung herauszuholen, und dem Gesamtmanagement eines Rennens zu unterscheiden, in dem der Niederländer weiterhin der absolute Maßstab ist.

Nach dem Ende seiner Zeit in Maranello schlug Sainz bei Williams ein neues Kapitel auf und startete an der Seite von Alex Albon. Der Start ins Jahr 2025 war für den Spanier nicht einfach. Er wurde durch unglückliche Vorfälle und eine Eingewöhnungsphase an ein Auto mit ganz anderen Eigenschaften als dem SF-24 beeinträchtigt. Im internen Kampf liegt Albon derzeit mit 70 zu 32 Meisterschaftspunkten vorne, aber Sainz kann dennoch ein bedeutendes Ergebnis vorweisen: das Podium in Baku, die erste echte Top-3-Platzierung für das in Grove ansässige Team seit acht Jahren (das „Halbrennen“ in Spa 2021 nicht mitgerechnet). Dieses Ergebnis stellt ein kleines Zeichen des Wachstums für ein Team dar, das unter der Leitung von James Vowles versucht, eine solide Position im Mittelfeld zurückzuerobern.

Gegenseitiger Respekt zwischen zwei ehemaligen Teamkollegen

Die Beziehung zwischen Leclerc und Sainz basierte stets auf großem sportlichen Respekt, trotz spannungsgeladener Momente während ihrer gemeinsamen Zeit bei Ferrari. Beide trugen zur Entwicklung des Maranello-Teams in den Übergangsjahren bei, die von inkonsistenter Leistung und nicht gerade konkurrenzfähigen Autos geprägt waren. Leclerc, heute das Symbol der Roten, wartet noch immer auf seinen ersten Sieg in der Saison 2025, während Sainz – trotz Farbwechsel – weiterhin eine der klarsten und aufrichtigsten Stimmen im Fahrerlager ist. Seine Aussage bestätigt nur eine weit verbreitete Meinung: Auf einer einzigen Runde bleibt Charles Leclerc der Maßstab für die gesamte Formel 1.

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