F1 | Red Bull erhöht den Einsatz und kündigt neue technische Lösungen für den RB21 an
Pierre Waché kündigt neue Funktionen für den RB21 zum Saisonende an
F1 Red Bull RB21 – Für Red Bull geht es wieder bergauf. Nach einem schwierigen Saisonstart und einem Sommer, in dem das Team McLaren jagte, zeigt das Team aus Milton Keynes nun konkrete Anzeichen einer Erholung und bestätigte beim Großen Preis von Singapur, dass es im Kampf um den Sieg noch ein Wörtchen mitreden kann. Max Verstappen scheint keine echte Chance zu haben, das Rennen um die Fahrermeisterschaft wieder aufleben zu lassen – der Abstand zu Oscar Piastri beträgt immer noch 63 Punkte –, aber der RB21 zeigt wieder Tempo, Balance und eine sich endlich verbessernde technische Basis. Das Podium in Marina Bay hinter George Russells Mercedes war ein wichtiger Test: Red Bull kann in Sachen Renntempo noch nicht auf McLaren-Niveau fahren, ist aber wieder konstant an der Spitze der Gesamtwertung präsent.
Waché: „Wir müssen noch Updates einführen“
Und das deutlichste Signal kam direkt aus der Zentrale in Milton Keynes. Im Gegensatz zu seinen Hauptkonkurrenten, die ihren Fokus bereits auf das Projekt 2026 verlagert haben, investiert Red Bull weiterhin Ressourcen in die Entwicklung des aktuellen Autos. Pierre Waché, der technische Direktor des Teams, bestätigte dies in einem Interview mit RacingNews365: „Wir haben noch weitere Innovationen im Angebot, allerdings nicht beim nächsten GP, sondern etwas später. Die Konstrukteursmeisterschaft ist für uns noch nicht entschieden, und das ist sehr wichtig. Aber insgesamt besteht die Philosophie dieses Teams darin, bei keinem der Rennen, an denen wir teilnehmen, eine Gelegenheit zu verpassen.“
Ziel: 2025 als Protagonisten abschließen
Der von Waché und dem neuen Managementteam unter Laurent Mekies gewählte Ansatz widerspricht der konservativen Strategie anderer Top-Teams. Während McLaren und Ferrari die Entwicklung praktisch eingefroren haben, um sich auf den nächsten Reglementzyklus zu konzentrieren, hat Red Bull beschlossen, jeden letzten Euro seines Budgets zu verwenden, um aktualisierte Aerodynamik- und Fahrwerkslösungen auf die Strecke zu bringen. Das Ziel ist zweierlei: das Team soll bis Ende 2025 wettbewerbsfähig bleiben und gleichzeitig nützliche Daten für das Auto von 2026 sammeln. Die in den letzten GPs eingeführten Änderungen haben bereits die Kurvenstabilität und das Reifenmanagement verbessert – zwei Aspekte, die zu Beginn der Saison die größte Achillesferse des RB21 waren.
Verstappen will mit einem Höhepunkt abschließen
Auch Max Verstappen weiß, dass der Titelkampf in der Fahrerwertung nahezu unmöglich ist, doch der niederländische Meister hat nicht die Absicht, sich auf eine Nebenrolle zu beschränken. Nach den Siegen in Monza und Baku ist es das Ziel, in allen verbleibenden Rennen eine Schlüsselrolle zu spielen und das Potenzial des Autos voll auszuschöpfen. Red Bull hingegen hat nicht die Absicht, aufzuhören. Die aggressive Herangehensweise von Waché und Mekies ist ein klares Signal an das Fahrerlager: Das Team, das die Formel 1 in den letzten Jahren dominiert hat, hat nicht die Absicht, untätig zu bleiben.
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