F1 | Montoya kritisiert Piastri: „Er hat sich in Singapur wie ein Idiot verhalten.“
Montoya verteidigt Norris und wirft Piastri nach der Kollision in Singapur vor: „Lando hat getan, was er tun musste.“
F1 Montoya Piastri – Die Stimmung bei McLaren ist aufgeheizt. Trotz des Gewinns der Konstrukteursmeisterschaft beim jüngsten GP von Singapur verschärfen sich die Spannungen zwischen Oscar Piastri und Lando Norris von Rennen zu Rennen. In der Fahrerwertung trennen die beiden Teamkollegen mittlerweile 22 Punkte.
Nach dem Ausfall in Zandvoort, der den Abstand auf 34 Punkte anwachsen ließ, konnte der Engländer den Abstand deutlich verringern, doch in Marina Bay drohte die interne Rivalität zu eskalieren. Zu Beginn des GP von Singapur stieß Norris in Kurve 3 leicht mit dem MCL39 seines Teamkollegen zusammen, als er versuchte, Max Verstappens Red Bull auszuweichen. Der Kontakt war minimal, reichte aber aus, um in der Box für Spannung zu sorgen: Piastri, der glaubte, sich eine Sportverletzung zugezogen zu haben, funkte, er solle seine Position wieder einnehmen, doch das Team entschied sich, nicht einzugreifen, und überließ die Klärung der Situation auf der Strecke.
Montoya: „Norris hat getan, was er tun musste“
Juan Pablo Montoya, ein ehemaliger McLaren-Fahrer, kommentierte den Vorfall, verteidigte Norris offen und kritisierte den jungen Australier schonungslos. „Wir sehen, wie Lando beginnt, die Kontrolle zu gewinnen“, erklärte er auf dem YouTube-Kanal von AS Colombia. „Er beginnt, sich bemerkbar zu machen. Er hat getan, was er tun musste.“ Der Kolumbianer analysierte anschließend die Dynamik der Startkollision im Detail und gab Piastri eine Teilschuld: „Oscar hat die Tür offen gelassen wie nie zuvor. Wenn man aus der ersten Kurve kommt, sieht Lando, dass Oscar nicht beschleunigt, und in dem Moment, in dem Lando beschleunigt, gibt Oscar Gas. Oscar hat sich dieses Mal wie ein Verrückter verhalten. Er ist nach außen gegangen, um nicht von Lando überholt zu werden, und Lando ist nach innen gegangen. Aber es war die erste Kurve des Rennens … was haben sie erwartet?“
Interne Rivalität, McLaren in prekärer Balance
Montoyas Kommentare kommen für McLaren zu einem heiklen Zeitpunkt. Nachdem der Konstrukteurstitel bereits sicher ist, muss Andrea Stellas Team nun das Duell zweier junger, schneller und ehrgeiziger Fahrer meistern, die beide um einen historischen persönlichen Erfolg kämpfen: ihren ersten Weltmeistertitel. Die Spannungen zwischen Piastri und Norris sind nichts Neues, aber die Ereignisse in Singapur – zusammen mit früheren Meinungsverschiedenheiten in Baku und Budapest – sind ein Weckruf für Woking. Stella hat sich bisher für den Dialog entschieden und seinen Wunsch nach absoluter Gleichstellung zwischen den beiden bekräftigt. Da die Meisterschaft jedoch noch offen ist und Max Verstappen ein Comeback feiert, wird das Management der Papaya-Garage entscheidend sein, um zu verhindern, dass der interne Kampf zu einem größeren Hindernis wird als die Rivalen.
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