F1 | Marko über Newey: „Er hat zu kämpfen, es ist eine komplizierte Situation.“
„Es gibt Probleme, die nicht schnell gelöst werden“, kommentierte der Österreicher.
Die Situation zu Hause Aston Martin gibt weiterhin Anlass zur Sorge, und um dies zu bestätigen, kommen die Worte von Helmut MarkoDer ehemalige Berater Red Bull enthüllte, dass er kürzlich Kontakt gehabt hatte mit Adrian NeweyDies unterstreicht, dass der berühmte britische Ingenieur eine besonders schwierige Zeit durchmacht.
„Ich habe gehört“, sagte Marko zu Osterreich, „dass es nicht gut läuft. Es gibt Probleme mit diesem Projekt, die sich nicht schnell lösen lassen.“
Diese Worte kommen zu einem ohnehin schon heiklen Zeitpunkt für das britische Team, das mit einem Start in die Saison 2026 zu kämpfen hat, der weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist.
Interne Revolution: Wheatley auf dem Weg zu einer Schlüsselrolle
Die Situation wird durch interne Änderungen in der Managementstruktur noch komplexer. Jonathan Wheatley hat tatsächlich links Er ist am Audi-Projekt beteiligt und eng mit Aston Martin verbunden, wo er eine zentrale Rolle im operativen Management des Teams übernehmen könnte.
Ziel wäre es, die interne Organisation neu zu definieren und Adrian Newey von direkten Managementaufgaben zu entbinden, damit er sich stärker auf den technischen Bereich, seine wahre Stärke, konzentrieren kann.
In dieser Phase scheint Aston Martin sich einer weniger traditionellen Struktur anzunähern, mit einer deutlicheren Trennung zwischen technischer Führung und sportlichem Management, um genau einer Krise zu begegnen, die mehrere Bereiche des Projekts betrifft.
Aston Martin erlebt ein schwieriges Debüt mit Honda
Der Start der neuen technischen Ära, begleitet vom Honda-Antrieb, erweist sich als äußerst komplex. Die kritischen Punkte betreffen nicht nur die Rennstreckenperformance, sondern auch die Zuverlässigkeit und das gesamte Projektmanagement.
Das Silverstone-Team steht tatsächlich vor strukturellen Problemen, deren Behebung Zeit in Anspruch nehmen wird, wie interne Aussagen bestätigen.
Honda unter Druck: Fortschritte erzielt, aber nicht ausreichend
Auch Honda reist unter Druck zum Großen Preis von Suzuka. Der japanische Hersteller ist gefordert, nach einer Reihe von vibrationsbedingten Problemen, die sowohl die Leistung als auch die Zuverlässigkeit des Antriebsstrangs beeinträchtigt haben, konkrete Lösungen zu liefern.
Chefingenieur Shintaro Orihara räumte ein, dass einige Verbesserungen erzielt wurden, aber dass noch ein langer Weg zu gehen sei.
„In China haben wir Fortschritte bei der Zuverlässigkeit der Batterien erzielt und die Vibrationen, die die Systeme beeinträchtigen, reduziert, aber wir müssen noch endgültige Lösungen finden, um die Ursache des Problems zu verstehen. Wir haben während der Pause zwischen China und Japan weitergearbeitet, aber unsere Leistungsindikatoren sind noch nicht da, wo wir sie gerne hätten, insbesondere im Bereich des Energiemanagements.“
Die Erwartungen an Suzuka bleiben daher bescheiden, da sich das Team der aktuellen Einschränkungen bewusst ist.
Die Osterferien: Risiken und Chancen
Die durch die Absage der Grand Prix von Bahrain und Saudi-Arabien bedingte Frühjahrspause im April stellt einen entscheidenden Moment für die Entwicklung dar.
Innerhalb des Teams wird diese Phase sowohl als Schwierigkeit als auch als Chance gesehen.
„Die Pause hat zwei Seiten“, erklärte Mike Krack. „Es ist wichtig, die Kilometer zu sammeln, aber gleichzeitig ermöglicht uns die Rennpause, uns ohne den Druck des Rennkalenders auf die Arbeit in der Fabrik zu konzentrieren.“
Unterdessen drängen einige Teams Berichten zufolge auch auf zusätzliche Testphasen, um die Entwicklung zu beschleunigen.
Alonsos Zukunft ist ungewiss: „Geduld ist gefragt.“
In diesem komplexen Umfeld erscheint auch Fernando Alonsos Position zunehmend heikel. Laut Felipe Massa könnte 2026 eine der schwierigsten Saisons in der Karriere des Spaniers werden.
„Leider wird es wahrscheinlich eines von Fernandos schlimmsten Jahren werden. Er braucht viel Geduld, aber das ist mit 44 Jahren nicht einfach.“
Gunther Steiner sieht das genauso und befürchtet potenziell wichtige Konsequenzen für die Zukunft des zweifachen Weltmeisters.
„Wenn er keine konkreten Fortschritte sieht, könnte er sich am Ende der Saison zum Aufhören entschließen. Das wird überhaupt keinen Spaß machen: Es ist die schwierigste Zeit seit seiner Ankunft.“
Eine tiefe Krise ohne unmittelbare Lösungen
Die Gesamtsituation bleibt für Aston Martin äußerst komplex. Zwischen technischen Problemen, interner Umstrukturierung und zunehmendem Druck steht das britische Team vor einer der größten Herausforderungen seiner jüngeren Geschichte.
Und obwohl Wheatleys mögliche Ankunft einen ersten Schritt zur Stabilisierung darstellen könnte, hat man das Gefühl, dass es einige Zeit dauern wird, bis sich konkrete Ergebnisse auf der Rennstrecke zeigen.
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