F1 | Capelli: „Hamiltons Forderungen an Ferrari sind ein Weg zu einer stärkeren Integration.“
„Er machte auf mich den Eindruck, einsam zu sein. Es scheint, als hätte er nie Spaß gehabt“, sagte der ehemalige Rennfahrer von Ferrari und Sky Sport F1-Kommentator.
Lewis Hamiltons erste Saison bei Ferrari war ein sportliches Desaster. Der Engländer, der nach einer langen und erfolgreichen Zeit bei Mercedes zum technischen Projekt des springenden Pferdes wechselte, erlebte bei den „Roten“ ein Jahr zum Vergessen, in dem er auf zahlreiche Schwierigkeiten stieß.
Diese Schwierigkeiten wirkten sich unweigerlich auf seine Ergebnisse auf der Rennstrecke aus, sodass er das Jahr mit 86 Punkten Rückstand auf seinen Teamkollegen Charles Leclerc beendete. Seine einzigen nennenswerten Leistungen erzielte er beim Sprintrennen in Shanghai, wo der siebenfache Weltmeister die Pole-Position errang und den Sieg holte.
Ivan Capelli betonte in seiner Diskussion über die Probleme, die Hamilton geplagt haben, dass die Forderungen, die der Engländer selbst an das Team von Ferrari stellte, ein Weg für die Nummer 44 waren, sich besser in die technischen und menschlichen Mechanismen von Maranello zu integrieren.
„Ich spürte dieses Gefühl und habe es auch so beschrieben. Denn selbst im Alltag in der Garage, an der Box, im Team, hatte ich das Gefühl, dass ich – abgesehen von einigen Situationen, die entweder beabsichtigt oder durch Fernsehaufnahmen erzwungen waren, in denen man ihn sieht, wie er ankommt und die Mechaniker abklatscht, oder zum Beispiel beim letzten Rennen, als er nach dem Unfall im freien Training die Trümmer des Wagens aufsammelte – ein Gefühl der Einsamkeit hatte“, sagte Capelli in einem Interview mit Fanpage.it.
Capelli fuhr mit seiner Analyse fort und fügte hinzu: „Seine Forderungen schienen eher ein Versuch zu sein, stärker ins Team integriert und stärker eingebunden zu werden.“
Der Sky Sport F1-Kommentator hob dann einen weiteren wichtigen Aspekt hervor: „Dieses Jahr schien er nie Spaß zu haben, es gab nie Freude. Seine Leistungen blieben isoliert, sie waren nur ein kurzer Augenblick.“
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