Formel 1 | Gasly lobt „den besten Alpine aller Zeiten“

„Ferrari ist das nächste Ziel“, kommentierte der Franzose.

Formel 1 | Gasly lobt „den besten Alpine aller Zeiten“

Nach den ersten drei Rennen der Formel-1-Saison 2026, zu Hause Alpine Es herrscht ein Klima des Vertrauens, aber auch äußerer Spannungen. Auf der einen Seite Pierre Gasly Er zeigte sich äußerst zufrieden mit der Leistung des Wagens und bezeichnete ihn ohne Zögern als den besten, den er je in seiner Karriere gefahren sei. Das französische Team hingegen sah sich gezwungen, öffentlich zu den immer lauter werdenden Vorwürfen der angeblich unfairen Behandlung seines Teamkollegen Stellung zu beziehen. Franco ColapintoEinige Fans des Argentiniers gingen sogar so weit zu behaupten, er erhalte kein Auto von gleichem Standard, was das französische Team zu einer sehr deutlichen Stellungnahme veranlasste.

Das Team setzt alles daran, die beiden schnellstmöglichen Fahrzeuge einzusetzen und beiden Fahrern gleiche Chancen auf Wettbewerbsfähigkeit und wichtige Meisterschaftspunkte zu gewährleisten. Um die Entwicklung zu beschleunigen und die Produktion zu steuern, stehen in manchen Fällen bestimmte Komponenten oder Upgrades nur für bestimmte Veranstaltungen zur Verfügung. Dies ist jedoch niemals unser Ziel: Verbessert ein Upgrade die Leistung, soll es sofort für beide Fahrzeuge verfügbar sein. So war es auch in diesem Jahr: Pierre und Franco nutzten die gleiche Ausrüstung, abgesehen von kleineren Unterschieden in China im Zusammenhang mit dem Austausch von Getriebekomponenten. Franco ist unser Fahrer, und das Team vertraut ihm, genauso wie er dem Team vertraut. Dies unterstreicht unser Engagement für ihn und seine Gleichstellung mit Pierre. Jegliche Andeutung von Sabotage oder ungleicher Behandlung der beiden Fahrzeuge ist völlig unbegründet.

Gasly: ​​„Der beste Alpine aller Zeiten“

Gasly, aktuell Achter der Meisterschaftswertung mit insgesamt fünfzehn Punkten, zeigt sich weiterhin optimistisch hinsichtlich der Weiterentwicklung des Wagens. Der Franzose betonte, dass eine der größten Stärken des Alpine seine Vielseitigkeit sei, da er sich an unterschiedliche Streckentypen anpassen könne. Dies bilde eine solide Grundlage für weitere Verbesserungen im Laufe des Jahres.

"Ich bin froh, dass unser Auto auf allen Streckentypen gut funktioniert. Das gibt mir ein großes Selbstvertrauen. In Suzuka lag ich etwa drei bis vier Zehntel pro Runde hinter Hamilton. Ferrari ist unser nächstes Ziel, und wir müssen alles daransetzen, dorthin zu gelangen. Momentan ist der Abstand noch zu groß, um wirklich um einen Podiumsplatz zu kämpfen, aber nach der Sommerpause möchte ich uns in der gleichen Gruppe wie McLaren und Ferrari sehen.

In diesem Zusammenhang wird das Verhältnis zwischen Gasly und Colapinto entscheidend sein. Alpine hat sein Vertrauen in den jungen Argentinier erneut bekräftigt, ihn als integralen Bestandteil des Projekts bezeichnet und ihm den gleichen Status im Team zugesichert. Dies ist eine wichtige Botschaft, die darauf abzielt, Kontroversen zu entschärfen und den Fahrer zu schützen, in den das Team trotz der zahlreichen Kritikpunkte von Flavio Briatore selbst in der letzten Saison eindeutig investiert hat.

Die Saison ist noch lang, und alles kann sich schnell ändern. Alpine scheint zwar eine solide technische Basis gefunden zu haben, auf der das Team aufbauen kann, muss aber auch weiterhin seine Medienpräsenz und die Beziehung zu den Fans sorgfältig gestalten. Denn, wie die jüngsten Kontroversen zeigen, bestimmt in der Formel 1 nicht allein die Rennstrecke die Atmosphäre rund um ein Team.

Für Colapinto, der im Gegensatz zu seinem Teamkollegen noch keine zufriedenstellenden Ergebnisse erzielt hat und mit nur einem Punkt auf dem 15. Platz der Meisterschaftswertung liegt, ist die Herausforderung zweifach: Zum einen muss er seine Leistung auf der Strecke verbessern, zum anderen muss er mit dem Druck der Medien umgehen. Der Zwischenfall mit Oliver Bearman beim Großen Preis von Japan in Suzuka hat seinen Namen zusätzlich ins Rampenlicht gerückt und seine Situation noch heikler gemacht. Um Sabotage- und Verschwörungsvorwürfen vorzubeugen, hat Alpine sich in dieser Angelegenheit ebenfalls geäußert, den argentinischen Fahrer von der Verantwortung für den Unfall freigesprochen und stattdessen die Schuld auf das neue Reglement geschoben.

„Hohe Relativgeschwindigkeiten sind ein Charakteristikum dieser Fahrzeuge, und wie die FIA ​​mitteilte, wird der Sachverhalt in den kommenden Wochen sorgfältig analysiert. Die FIA ​​untersuchte auch den Vorfall zwischen Franco und Ollie während des Rennens und kam zu dem Schluss, dass keine weiteren Maßnahmen erforderlich sind“, heißt es in der Pressemitteilung von Alpine.

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