F1 | Audi, Binotto über das neue Reglement: „Ich mag diese Herausforderung, unser Ziel ist es, den Titel bis 2030 zu gewinnen.“
Der italienisch-schweizerische Ingenieur sprach über den Einzug des deutschen Teams in den Zirkus.
Die Botschaft ist klar. Audi, das offiziell als Hersteller und Motorenlieferant in die Formel 1 einsteigt und Sauber in der Startaufstellung ersetzt, will eine Schlüsselrolle spielen und nicht nur ein Nebendarsteller sein. Natürlich wird dies Zeit brauchen, doch der Plan, dieses Ziel zu erreichen, ist klar umrissen.
Am Mittwochabend präsentierte Audi im Markenerlebniszentrum in Monaco die Lackierung für das Rennen im nächsten Jahr, wenn das neue technische Reglement in Kraft tritt. Unter den Anwesenden war natürlich auch Mattia Binotto, Leiter des Audi F1-Projekts, der die zukünftigen Ziele des Teams erläuterte.
„Wir haben unsere Pläne, wir wissen, dass unsere Konkurrenten stark sind, aber wir sind hier, um unser Bestes zu geben“, sagte Binotto in einem Interview mit Lawrence Barretto auf F1.com. „Unser Ziel ist es, bis 2030 die Weltmeisterschaft zu gewinnen. Das ist unser Anspruch, unser Ziel, unser Anspruch. Das Auto sieht großartig aus. Mir gefallen die neuen Regeln, mir gefällt die Herausforderung aus technischer Sicht.“
Binotto sprach anschließend über das neue Reglement: „Die Herausforderung ist enorm. Der Motor ist ein komplexes und schwieriges Thema. Die Entwicklung des Antriebsstrangs ist zeitaufwendig, zeitintensiver als die Entwicklung von Chassis und Aerodynamik. Das Team hat bereits vor Jahren mit der Entwicklung des Antriebsstrangs begonnen, und er funktioniert gut auf dem Prüfstand. Es wird aber ein langer Weg für uns sein, und wir werden noch viel lernen müssen, aber wir sind alle sehr gespannt.“
Der ehemalige Ferrari-Teamchef fügte hinzu: „Auf dem Prüfstand prüfen wir derzeit die Zuverlässigkeit, um sicherzustellen, dass sie für den Saisonstart ausreicht. Es gibt einige brenzlige Momente in Neuberg, aber das gehört zur Herausforderung. Die Motorenentwicklung ist sicherlich eine schwierige Aufgabe, aber um Weltmeister zu werden und das beste Auto auf der Strecke zu haben, sind alle Herausforderungen schwierig. Ich glaube nicht, dass man sagen kann, welche die schwierigste ist. Aber für einen neuen Hersteller ist es definitiv nicht einfach.“
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