Formel 1 | Newey: „Meine Motivation? Sie rührt auch von der Angst vor dem Scheitern her.“
„Meine Frau beschwert sich, dass ich in einer Planungsphase bin. Ich weiß nicht, was ich vom Jahr 2026 erwarten soll“, fügte er hinzu.
Adrian Newey, der als einer der größten Ingenieure in der Geschichte der Formel 1 gilt, gab bekannt, dass er sich in einer besonders intensiven Phase seiner Karriere befinde. Nach seinem Ausscheiden aus der Formel 1 Red Bull und begab sich auf eine neue Herausforderung mit Aston MartinDer britische Designer gestand, dass die Angst vor dem Scheitern mittlerweile eine der Hauptmotivationsquellen in seiner Arbeit sei.
Newey, der Architekt von zwölf Konstrukteurstiteln und 14 Fahrerweltmeisterschaften mit verschiedenen Teams, verbrachte 19 Jahre in Milton Keynes, wo er zu den Erfolgen von Sebastian Vettel e Max VerstappenIn seiner Funktion als leitender technischer Partner von Aston Martin ist er nun an der Entwicklung des Einsitzers beteiligt, der 2026, zeitgleich mit dem Inkrafttreten des neuen Formel-1-Reglements, sein Debüt geben wird.
In einem Videointerview im Auftrag des Sponsors Maaden erklärte Newey, wie Druck und die Angst vor dem Scheitern für ihn zu einer Form kreativer Inspiration werden: „Ein Teil der Motivation ist die Angst vor dem Scheitern. Ich habe gelernt, sie konstruktiv zu nutzen, denn der Unterschied zwischen dem richtigen Maß an Anspannung und schlecht gemanagtem Druck kann zu Fehlern führen. Es geht um Fokussierung und Tunnelblick.“
In den letzten Monaten hat diese totale Hingabe jedoch einige Spannungen in meinem Privatleben hervorgerufen. „Meine Frau beklagt sich, dass ich in einer Art Planungs-Trance lebe – Newey gab es zu. Ich verstehe, was du meinst: Ich sehe weder rechts noch links und bin wahrscheinlich nicht besonders gesellig. Meine ganze Aufmerksamkeit gilt dem Projekt und den anstehenden Abgabeterminen. Dieser Zustand lässt sich nicht lange aufrechterhalten, und ich gebe zu, dass er egoistisch wirken mag.
Trotz der Begeisterung um seine Ankunft in Silverstone mahnt Newey zur Vorsicht hinsichtlich der Ergebnisse: „Ehrlich gesagt, ich habe keine Ahnung, was mich erwartet. Das Team befindet sich im Umbruch: Wir sind sehr schnell gewachsen und müssen uns nun festigen und zusammenarbeiten. Ich glaube nicht an leere Versprechungen, sondern an kontinuierliches Wachstum. Wenn wir unser Ziel 2026 erreichen, ist das erst der Anfang.“
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