Australischer Formel-1-GP | Aston Martin, Stroll warnt: „Der AMR26 ist wie ein elektrischer Stuhl.“
„Freies Üben wird hilfreich sein, um festzustellen, ob es uns gelungen ist, diese Probleme zu lösen“, sagte der Kanadier.
Der Beginn des neuen technologischen Zeitalters Formula 1 a Melbourne entwickelt sich zu einer dramatischen Bewährungsprobe für dieAston MartinWährend das Fahrerlager desAlbert Park Während sich das Team aus Silverstone auf den Start der Weltmeisterschaft 2026 vorbereitet, sieht es sich mit einer beispiellosen technischen Krise konfrontiert, die nicht nur seine Wettbewerbsfähigkeit auf der Rennstrecke, sondern auch die körperliche Unversehrtheit seiner Fahrer bedroht. Im Zentrum des Sturms steht die neue Partnerschaft mit Honda, Eine Verbindung, die das Team nach den Winterhoffnungen eigentlich an die Spitze hätte führen sollen und die stattdessen nach den Tests in Bahrain, weist besorgniserregende Risse auf.
Das Hauptproblem liegt in den abnormalen Vibrationen, die vom japanischen Antriebsaggregat erzeugt werden; eine Frequenz, die sich über das Chassis des Fahrzeugs überträgt. AMR26 bis es das Lenkrad und den Sitz erreicht. Es handelt sich dabei nicht um einfache mechanische Stöße, sondern um eine so heftige Resonanz, dass das Nervensystem gefährden Randfiguren von Fernando Alonso und Lance Stroll.
Lance Stroll: „Es ist wie ein Schock.“
Der kanadische Fahrer, der in Australien sichtlich verärgert wirkte, nahm kein Blatt vor den Mund, als er die Beschwerden beschrieb, die er vor zwei Wochen während der Testfahrten im Cockpit erlebt hatte. Seine Schilderung geht weit über die normale körperliche Anstrengung eines Formel-1-Fahrers hinaus und zeichnet das Bild eines beinahe surrealen Leidens in der Königsklasse des Motorsports.
„Das Gefühl, das ich beim Fahren habe, ist alles andere als positiv, da gibt es nichts zu beschönigen.“ sagte StrollWir arbeiten intensiv an einer endgültigen Lösung und haben diese Woche einige Erkenntnisse präsentiert, die hoffentlich einige der kritischen Probleme entschärfen werden. In den ersten freien Trainingssitzungen werden wir feststellen können, ob sich die Situation im Vergleich zu Bahrain tatsächlich verbessert hat. Um mein Empfinden zu veranschaulichen: Es fühlt sich an, als würde man im Sitzen einen Stromschlag bekommen – fast wie ein anhaltender Stromschlag.
Wir liegen nicht weit von dieser Einschätzung entfernt; es handelt sich um eine extrem beeinträchtigende Vibration, die nicht nur die Motorkomponenten beschädigt, sondern auch den Insassen spürbare körperliche Schmerzen bereitet. Wir sind gezwungen, eine technische Lösung zu finden, aber ich bin weiterhin zuversichtlich, dass wir dies schaffen können, da wir mehrere Lösungsansätze verfolgen. Aktuell ist es so, dass wir, sollten wir auf dieselben Probleme wie in Bahrain stoßen, meiner Meinung nach nicht mehr als zehn bis fünfzehn Runden am Stück absolvieren können. Nur wenn die Maßnahmen der letzten zwei Wochen den gewünschten Erfolg gebracht haben, können wir davon ausgehen, eine deutlich längere Renndistanz zu bewältigen.
Adrian Neweys Alarm und die Bedrohung der Nerven
Eine noch besorgniserregendere Dimension der Angelegenheit war das Eingreifen von Adrian NeweyDas britische Genie, das nach Silverstone kam, um das Team zum Erfolg zu führen, sieht sich paradoxerweise mit einer Schadensbegrenzung konfrontiert, die die Gesundheit der Athleten noch stärker beeinträchtigt als die Aerodynamik. Newey bestätigte, dass die vom Honda-Motor übertragenen Vibrationen nicht nur lästig, sondern potenziell gesundheitsschädlich sind.
Analysen des medizinischen und technischen Teams von Aston Martin zufolge besteht die Gefahr, dass die hochfrequenten Schwingungen, die über das Lenkrad die Finger der Fahrer erreichen, dauerhafte Schäden verursachen. Fernando Alonso berichtete bereits nach zwanzig Minuten Fahrt von einem Gefühl völliger Taubheit – ein deutliches Anzeichen für Nervenbelastung. Newey erklärte, dass das Rennen der beiden Fahrer in Australien stark eingeschränkt werde, um chronische Schäden zu vermeiden. Das technische Personal sei bereit, die Fahrzeuge an die Box zurückzurufen, sollte der Sicherheitsgrenzwert überschritten werden.
Diese Vibrationen, die das Chassis betreffen, beeinträchtigen die Gesamtzuverlässigkeit erheblich und führen zum Versagen von Bauteilen wie Rückleuchten und Spiegeln – alles Probleme, die wir schnellstmöglich beheben müssen. Der Kern des Problems, und weitaus gravierender, ist jedoch, wie sich diese Frequenzen auf die Hände der Fahrer auswirken. Fernando hat uns mitgeteilt, dass er sich nicht in der Lage fühlt, mehr als 25 Runden am Stück zu fahren, ohne das Risiko chronischer Nervenschäden einzugehen, während Lance seine persönliche Grenze bei etwa fünfzehn Runden schätzt.
Aus diesem Grund halte ich es für wichtig, unsere Erwartungen an dieses Event transparent und ehrlich zu formulieren. Leider hatte ich vor diesem offiziellen Treffen keine Gelegenheit, dieses Thema ausführlich mit Koji Watanabe zu besprechen. Die Realität zwingt uns jedoch dazu, hinsichtlich der zurückzulegenden Kilometerzahl strenge Beschränkungen einzuhalten, zumindest bis wir die Ursache dieser Schwankungen durch grundlegende Systemverbesserungen beseitigen können. Trotzdem war unser Hauptziel, eine solide architektonische Grundlage für das Auto zu schaffen, und ich glaube, dass wir dieses Ziel erreicht haben. Dadurch besitzt das Auto enormes Entwicklungspotenzial. Wir brauchen Geduld, um das volle Potenzial des Projekts auszuschöpfen, aber ich gebe zu, dass wir in Melbourne gezwungen sein werden, die Führenden zu jagen. Das ist nicht die Position, von der wir geträumt haben, aber ich sehe die Chance, Fortschritte zu erzielen und schnell wieder konkurrenzfähig zu sein.
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