F1 | Ralf Schumacher verrät: „Heftiger Streit zwischen Jos Verstappen und Horner in Silverstone“
„Jos war mit der Situation alles andere als glücklich“, kommentierte der Deutsche.
Christian Horner, inzwischen ehemaliger Teamchef von Red Bull, war am Wochenende des Großen Preises von Großbritannien, seinem letzten Rennen mit dem Team, in einen heftigen Streit mit Jos Verstappen verwickelt. Die Neuigkeit wurde von Ralf Schumacher berichtet, der das Treffen als „visuell und verbal hitzig“ beschrieb und Max‘ Vater mit der Situation sichtlich unzufrieden war.
Die Spannungen zwischen Horner und Jos Verstappen sind nicht neu. Der Niederländer hatte seinen Unmut über Horner bereits öffentlich zum Ausdruck gebracht und sogar behauptet, das Team würde zusammenbrechen, wenn der Teamchef im Amt bliebe. Das Klima interner Konflikte wirkte sich negativ auf die Leistung von Red Bull aus. Das Team musste eine Reihe bedeutender Abgänge verzeichnen, darunter den von Chefdesigner Adrian Newey und Sportdirektor Jonathan Wheatley. Die Situation führte zu der Entscheidung von Red Bull, Horner von seinen Aufgaben zu entbinden und Laurent Mekies zu seinem Nachfolger zu ernennen.
Max Verstappen versuchte, eine neutrale Position einzunehmen und erklärte, dass es zwischen ihm und Horner keinen Konflikt gebe, räumte jedoch ein, dass Meinungsverschiedenheiten unvermeidlich seien. Er betonte, wie wichtig es sei, sich auf die Leistung zu konzentrieren und sich nicht von internen Streitigkeiten ablenken zu lassen.
Schumacher deutete außerdem an, dass Paul Smith, der Kommunikationsdirektor von Red Bull, der zusammen mit Marketingchef Oliver Smith beurlaubt wurde, an der Diskussion beteiligt war:
„Es kam zu einem hitzigen Schlagabtausch, zumindest visuell und verbal, zwischen Jos Verstappen, Christian Horner und dem Pressesprecher. Es war klar, dass Jos mit der Situation alles andere als zufrieden war.“
Der Deutsche beschrieb Horner als „eine ziemlich schwierige Person“ und behauptete, der 51-Jährige könne Kritik nicht gut vertragen, so sehr, dass er an den F1-Rennwochenenden nicht mehr mit den Fernsehteams von Sky Deutschland interagiere.
„Christian Horner ist für mich auch eine etwas schwierige Person. Das muss ich sagen. Er hat es nicht geschafft, die Mannschaft richtig zusammenzuhalten, was natürlich nicht immer einfach ist. Aber ich denke jetzt auch über sein Verhalten nach und kann nur für mich sagen: Er kann mit Kritik überhaupt nicht umgehen. Wir (Sky Deutschland), oder zumindest ich, stehen auf einer sogenannten schwarzen Liste, deshalb spricht er nicht mehr mit uns oder mir und so weiter. Eigentlich ist das ein Witz, denn ein Mann, der so viel gewonnen hat, sollte das auch vor der Kamera besprechen dürfen.“
wenn Sie immer über unsere Neuigkeiten auf dem Laufenden bleiben möchten
Folgen Sie uns hier









