F1 | Neues Reglement, Vasseur über neun Testtage: „Ein Vorteil, aber auch ein völlig anderes Programm.“

„Das erste Ziel in einer Saison dieser Art ist es, Zuverlässigkeit zu erreichen“, meinte der französische Manager, der für das sportliche Management von Ferrari zuständig ist.

F1 | Neues Reglement, Vasseur über neun Testtage: „Ein Vorteil, aber auch ein völlig anderes Programm.“

Die Formel 1 legt nach der letzten Saison eine sehr kurze Pause ein, bevor die neue, vom neuen Reglement geprägte Saison beginnt. In den kommenden Wochen werden die Fahrzeuge vorgestellt, bevor sie zu den Wintertests auf die Strecke gehen. In diesem Jahr stehen jedem Team insgesamt neun Testtage zur Verfügung.

Die Saison beginnt in Barcelona, ​​wo die Teams vom 26. bis 30. Januar unter Ausschluss der Öffentlichkeit testen werden, bevor es im Februar nach Bahrain geht, wo die Tests vom 11. bis 13. Februar und vom 18. bis 20. Februar öffentlich stattfinden werden.

Im Gespräch über die Entscheidung, den Testplan zu verdreifachen – im Vergleich zu den lediglich drei Tagen, die den Teams in den letzten Jahren zur Verfügung standen –, betonte Ferrari-Teamchef Frederic Vasseur die Wichtigkeit, bereits mit den Tests in Spanien Kilometer zu sammeln, auch wenn der Zeitplan im Vergleich zur Vergangenheit komplett geändert wurde.

„Wir sind die neuntägigen Testphasen nicht mehr gewohnt“, sagte Vasseur laut The Race. „In den letzten vier oder fünf Saisons haben wir nur drei Tage getestet. Das ist zwar ein Vorteil, aber auch ein völlig anderes Programm. Das bedeutet, dass in dieser Saison die Zuverlässigkeit im Vordergrund steht. Sie erinnern sich sicher noch gut an die Saisons vor 10 oder 15 Jahren, als es in den ersten Rennen einen hohen Anteil an Ausfällen gab.“

Vasseur führte seine Analyse weiter aus: „Was wir im Vergleich zu 2025 vermeiden wollen, ist, dass wir, als wir zu Beginn der Saison (beim Großen Preis von China, Anm. d. Red.) disqualifiziert wurden, Kilometer und Referenzpunkte verloren haben und dann am Ende hinterherjagen müssen, was ein langwieriger Prozess ist.“

Der Ferrari-Teamchef fügte hinzu: „Unser erstes Ziel in Barcelona ist es, mit dem Auto Kilometer zu sammeln, um seine Zuverlässigkeit zu verstehen, Verbesserungspotenzial zu erkennen und auf Probleme reagieren zu können. Wenn wir erst in Bahrain Erkenntnisse gewinnen, bleibt uns in Australien keine Zeit mehr, entsprechend zu reagieren. Daher liegt unser Hauptaugenmerk in Barcelona zunächst auf der Kilometergewinnung und nicht auf der reinen Performance.“

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