F1 | Marko: "Mein größter Traum wäre Verstappens fünfter Titel in Folge gewesen."
„Auf Wiedersehen, Horner? Hätten wir es früher getan, hätten wir bessere Ergebnisse erzielt und Max wäre Weltmeister geworden“, sagte der österreichische Trainer.
Bei Red Bull ist eine Ära endgültig zu Ende gegangen. Mit dem Abschied von Helmut Marko, der letzte Woche in den Tagen nach dem Großen Preis von Abu Dhabi offiziell bestätigt wurde, hat das Team aus Milton Keynes ein neues Kapitel aufgeschlagen und sich von seiner letzten Stütze nach Adrian Newey und Chris Horner verabschiedet.
Der Red Bull, den wir in den letzten zwanzig Jahren kannten und dessen Siege auf der Rennstrecke die jüngere Geschichte der Formel 1 geprägt haben, ist nun eine ferne Erinnerung: Das anglo-österreichische Team blickt in die Zukunft.
Marko, der inzwischen nicht mehr für Red Bull fährt, sprach über die vergangene Saison, in der Max Verstappen ein bemerkenswertes Comeback feierte. Der Niederländer, der acht Weltmeistertitel errang, landete nur zwei Punkte hinter dem neuen Weltmeister Lando Norris.
Der österreichische Manager hat nämlich bestätigt, dass der viermalige Weltmeister, der auf der Strecke großartige Leistungen erbrachte und in mehreren Situationen die Grenzen des Wagens ausreizte, den Titel in diesem Jahr sogar hätte gewinnen können, wenn der Zeitpunkt von Horners Abschied, der am 9. Juli stattfand, vorverlegt worden wäre.
„Im Team hat sich in kurzer Zeit viel verändert“, sagte Marko in einem Interview mit De Limburger. „Man glaubt, die Leute gut zu kennen, aber am Ende merkt man, dass dem nicht so ist. Mehr möchte ich dazu nicht sagen. Und der fünfte Titel hätte daran nichts geändert. Für mich war es der größte Traum, mit Verstappen, dem besten Fahrer, den wir je hatten, fünf Titel in Folge zu gewinnen. Aber es war nicht möglich, obwohl ich vor dem letzten Rennen sehr zuversichtlich war.“
Marko setzte seine Analyse fort und sprach über Horners Abgang: „Wir mussten etwas unternehmen, denn die Leistung auf der Strecke war unzureichend. Hätten wir früher gehandelt, hätten wir dieses Jahr bessere Ergebnisse erzielt und Max wäre Weltmeister geworden. Davon bin ich fest überzeugt. Aber die letzten Jahre mit Horner waren nicht angenehm. Wir haben unsaubere Spielchen gespielt.“
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